Nils Schmid auf Dialogtour

Auf seiner Dialogtour durch die Städte seines Wahlkreises, also auch durch Nürtingen, nahm der SPD-Bundestagskandidat Nils Schmid Anregungen aus der Bürgerschaft auf. Wie sich herausstellte, gab es viele Gemeinsamkeiten zwischen den Vorstellungen der Dialog-Teilnehmer und dem früheren baden-württembergischen Wirtschafts- und Finanzminister Schmid. Insbesondere wurden mehr Investitionen in Bildung und Familien gewünscht.

Schmid nannte auch konkrete Ziele: Er möchte ein Familienzeitkonto einführen, die Kindergartengebühren abschaffen und die Ganztagsschulen massiv ausbauen. Finanziert werden könne dies aus den Überschüssen des Bundes.

Ferner forderte Schmid, es solle eine paritätisch finanzierte Bürgerversicherung eingeführt werden. Das fallende Rentenniveau solle gestoppt und eine gerechtere Steuerverteilung angestrebt werden.

Nils Schmid, der fließend Französisch spricht, hatte während seiner Zeit als Wirtschafts- und Finanzminister einen guten Draht zum jetzigen französischen Präsidenten Macron, damals ebenfalls Wirtschaftsminister. Für beide ist Europa eine Herzensangelegenheit. Schmid: „Wir müssen in der Außen- und Sicherheitspolitik mit Frankreich kooperieren.“

Eine spd-geführte Bundesregierung werde die Bundeswehr stärken, aber nicht bei einem Rüstungswettlauf in Richtung 2%-Ziel, wie Trump es will, mitmachen. Auch die Polizei müsse besser auf innenpolitische Konflikte vorbereitet und gestärkt werden.

Schmid wies den Plan der GRÜNEN, ab 2030 Verbrennungsmotoren zu verbieten, zurück. Ein solches Verbot dürfe erst nach einem fließenden Übergang erfolgen; außerdem müsse es abgefedert werden mit einem Ausbau des ÖPNV und einer stärkeren Belastung verbrauchsintensiver Fahrzeuge. Man dürfe auch nicht nur auf die E-Mobilität setzen, auch die Brennstoffzelle könne erheblich zu sauberem Fahren beitragen.

 

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